Eine ordnungsökonomische Analyse
von Gerrit Fey
SCHRIFTEN ZU ORDNUNGSFRAGEN DER WIRTSCHAFT Band 80
2006. XIV/318 S., kt. € 38,- / sFr 65,30 ISBN 978-3-8282-0364-8
Ein robuster und effizienter Bankensektor ist Voraussetzung für volkswirtschaftlichen Wohlstand und gesellschaftliche Stabilität. Gläubigerschädigende Bankinsolvenzen und weitreichende Systemkrisen mit unübersehbaren volkswirtschaftlichen Kosten sind deshalb zu vermeiden. Daher unterliegen Kreditinstitute üblicherweise einer staatlichen Bankenregulierung und -aufsicht. Diese erhält angesichts weltweiter Finanzmärkte zunehmend eine internationale Dimension. Aber sind Bankenmärkte tatsächlich anfällig für ein weitreichendes Marktversagen, so daß die ordnungspolitische Sonderbehandlung in dem heutigen Ausmaß gerechtfertigt wäre? Können Bankenkrisen nicht auch ohne Rückgriff auf ein Marktversagensargument erklärt und durch Wettbewerb oder Selbstkontrolle verhindert werden? Diese häufig beiläufig behandelten bankpolitischen Grundsatzfragen untersucht der Autor aus einer ordnungsökonomischen Perspektive.
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