Integrative Gesund-Seins-Förderung als Ansatz für Pflege, Soziale Arbeit und Medizin Von: Fröschl, Monika 2000 VIII, 165 S., 20 Abb. - 23 x 15,5 cm Dimensionen sozialer Arbeit und der Pflege Bd. 3 ISBN 978-3-8282-0132-3
Die Integrative Gesund-Seins-Förderung bietet eine neue, positive Perspektive für die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Pflege, Sozialer Arbeit und Medizin. Dabei wird in einem systemischen Modell das Gesund-Sein von Frauen, Männern und Kindern in den Mittelpunkt gestellt. Sie werden im Hilfeprozeß als autonome, handlungsfähige Subjekte gesehen, die gemeinsam mit Professionellen in einer partizipativen Gestaltung am Prozeß der Gesund-Seins-Förderung teilhaben. Gesund-Sein schließt den angemessenen Umgang mit Krank-Sein, Behinderung, Sterben und Tod mit ein. Personale und ökosoziale Ressourcen und gesundheitsfördernde Prinzipien wie der innehaltende Umgang mit der Zeit, eine effektive Kooperation, ein achtsames Wahrnehmen der Emotionen, ein bewußtes Erleben des eigenen Körpers, die Gewichtung der Spiritualität und die Bedeutung von Eigenarbeit werden beleuchtet.
Die Autorin, Professorin an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, zeigt Ärzten und Ärztinnen, Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen und Pflegekräften eine hoffnungsvolle Zukunftsvision für einen gemeinsamen Weg zum Gesund-Sein. Dann kann aus dem derzeitig defizitorientierten Krankheitswesen ein wirkliches Gesundheitswesen werden.
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