Ein Beitrag aus der Sicht der österreichischen Schule Von Geue, Heiko 1997 XII, 324 S. Schriften z. Ordnungsfragen d. Wirtsch. 55 ISBN 978-3-8282-0050-0
Institutionen beeinflussen das Handeln des lernenden Menschen. Im Ungleichgewicht stellen sie sowohl Restriktionen als auch gesellschaftliches (Handlungs-)Vermögen dar, wodurch rationales Verhalten unter Ungewissheit überhaupt erst möglich wird.
Die evolutionäre Institutionenökonomik basiert auf dem Menschenbild des homo discens, der unter Ungewissheit in der historischen Zeit subjektiv rational Erwartungen bildet und pfadabhängig lernt. Seine Aktivitäten sind dabei sowohl auf den Markterfolg als auch auf die Veränderung des institutionellen Rahmens gerichtet. In erster Linie ergibt sich dabei aus den unintendierten Folgen intentionalen Handelns eine Ko-Evolution von Markt und Institutionen, die im vorliegenden band untersucht wird.
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