Eine ordnungsökonomische Studie Von: Bardt, Hubertus
X, 177 S. - 23 x 15,5 cm Schriften z. Ordnungsfragen d. Wirtsch. 73 ISBN 978-3-8282-0277-1
Der Glaube an einen grundlegenden Konflikt zwischen 'Arbeit' und 'Kapital' ist immer noch weit verbreitet. Hierbei dominieren vorwiegend sozialethische Begründungen. Sie werden in der vorliegenden Arbeit systematisch aus einer ordnungsökonomischen Sicht beleuchtet. Warum wird in der Praxis die Konfliktthese, in der Wissenschaft dagegen eine (bedingte) Harmoniethese vertreten? Welche ordnenden Kräfte und Theoriekonzepte bestimmen das Zusammenwirken von Arbeit und Kapital? Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung dieser Fragen. Es werden die Notwendigkeiten und Möglichkeiten für institutionelle Reformen aufgezeigt, die eine produktive und menschenwürdige Gleichrichtung von Arbeit und Kapital gewährleisten.
Inhaltsübersicht
1 EINFÜHRUNG
2 THESEN ZUM VERHÄLTNIS VON ARBEIT UND KAPITAL
2.1 Konfliktthese
2.2 Naive und bedingte Harmoniethese
3 DIE ORDNENDEN POTENZEN
3.1 Die Wissenschaft
3.2 Der Staat
3.3 Die Kirchen
4 KONFLIKTE AUS SICHT DER PROPERTY RIGHTS-THEORIE
4.1 Grundgedanken der Property Rights-Theorie
4.2 Der Einfluss von Property Rights auf Konflikte
4.3 Der Faktor Boden in Entwicklungsländern
4.4 Der Konflikt zwischen Arbeitern und Kapitaleignern
4.5 Die Kritik an den Finanzmärkten – ohne Kontakt zur realen Wirtschaft?
4.6 Veränderungen durch die New Economy
5 RESÜMEE
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