Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft mbH - Büchershop

Startseite » Katalog » Soziologie » 978-3-8282-0537-6 Ihr Konto | Warenkorb | Kasse

 
Der Leib und die Grenzen der Gesellschaft 58,00 EUR
incl. 7 % UST exkl. Versandkosten
Art.Nr.: 978-3-8282-0537-6
Artikeldatenblatt drucken
Lieferzeit: 4-5 Tage
Der Leib und die Grenzen der Gesellschaft

Der Leib und die Grenzen der Gesellschaft
Eine neophänomenologische Soziologie des Transhumanen
von Michael Uzarewicz
2011. XXII/396 S., kt. € 58,-. ISBN 978-3-8282-0537-6 

Die Rehabilitierung der subjektiven Tatsachen des eigenleiblichen Spürens ist das primäre Anliegen der Neuen Phänomenologie. Die Objektivität muss darunter nicht leiden, denn Leiblichkeit betrifft jeden. Eine transhumane, leibbasierte, neophänomenologische Soziologie könnte sich letztlich als der bessere Humanismus erweisen, weil sie trotz der Einbeziehung nichtmenschlicher Entitäten als Sozialpartner, gerade das Besondere auch von Menschen zu retten versucht. Die klassische humanistische Soziologie fasst das Gebiet des Sozialen viel zu eng, weil sie es letztlich zwischen empirisch nicht nachweisbaren Seelen verortet. Dabei bleibt es ein tolles Ding, dass im Abendland beinahe jeder Mensch an eine Seele (oder deren moderne Substitute) glaubt, aber nichts von seinem Leib wissen will. Die Brücke zu anderen sozial relevanten und konstitutiven Entitäten, wie etwa den Dingen, Pflanzen und Tieren, kann jedoch nur die leibliche Kommunikation sein. Mit der leiblichen Kommunikation kommen auch die Situationen, in die alle leiblich strukturierten Entitäten verstrickt sind. Damit bietet die Neue Phänomenologie die Möglichkeit, von der überindividuellen und transsubjektiven Seite her, die Gräben zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Mensch und Nicht-Mensch, aber auch zwischen Mensch und Mensch, zuzuschütten, ohne dass die Eigentümlichkeit der Soziologie verloren geht.

Inhaltsverzeichnis

Möchten Sie einzelne Seiten und Kapitel kaufen oder einen Blick in dieses Buch werfen? 

PaperC