Für die Soziologie stellen sich theoretische und empirische Aufgaben in der Beschreibung und Erklärung
der Gesellschaft. Die Systemtheorie in der Tradition von T. Parsons und N. Luhmann hat
sich in der Auseinandersetzung mit diesen Aufgaben als ebenso ertragreich wie anspruchsvoll erwiesen.
Sie steht in der Auseinandersetzung nicht nur mit anderen soziologischen Theorien, sondern muß sich auch nach wie vor im Konzert der allgemeinen Systemtheorien, heute insbesondere in ihrer Zuspitzung auf kognitionswissenschaftliche Fragestellungen, bewähren.
Die Empirie komplexer sozialer Systeme, die Reflexion soziologischer Theoriebildung und die
Beobachtung Künstlicher Intelligenz und Künstlichen Lebens gehören gleichermaßen zu ihrem
Aufgabengebiet. Die Zeitschrift versteht sich als ein Forum, in dem diese Aufgaben
verfolgt und diskutiert werden. Sie sucht in Artikeln und Rezensionen vor allem nach Beiträgen,
die den doppelten Bezug auf Gegenstandserkenntnis und Theoriediskussion gleichermaßen beherrschen.
Heft 1/11 erscheint Mitte 2012