Dirk Baecker, Fakultät für das Studium fundamentale der Universität Witten-Herdecke
Cornelia Bohn, Soziologisches Seminar, Universität Luzern
William Rasch, Indiana University, Bloomington
Urs Stäheli, Institut für Soziologie, Universität Basel
Rudolf Stichweh, Soziologisches Seminar, Universität Luzern
Für die Soziologie stellen sich theoretische und empirische Aufgaben in der Beschreibung und Er-klärung
der Gesellschaft. Die Systemtheorie in der Tradition von T. Parsons und N. Luhmann hat
sich in der Auseinandersetzung mit diesen Aufgaben als ebenso ertragreich wie anspruchsvoll er-wiesen.
Sie steht in der Auseinandersetzung nicht nur mit anderen soziologischen Theorien, son-dern muß sich auch nach wie vor im Konzert der allgemeinen Systemtheorien,
heute insbesondere in ihrer Zuspitzung auf kognitionswissenschaftliche Fragestellungen, bewähren.
Die Empirie kom-plexer sozialer Systeme, die Reflexion soziologischer Theoriebildung und die
Beobachtung Künst-licher Intelligenz und Künstlichen Lebens gehören gleichermaßen zu ihrem
Aufgabengebiet. Die Zeitschrift “Soziale Systeme” versteht sich als ein Forum, in dem diese Aufgaben
verfolgt und disku-tiert werden. Sie sucht in Artikeln und Rezensionen vor allem nach Beiträgen,
die den doppelten Be-zug auf Gegenstandserkenntnis und Theoriediskussion gleichermaßen beherrschen.